Honig in der Schwangerschaft

Honig in der Schwangerschaft

Viele Schwangere stehen früher oder später vor der Frage, was sie eigentlich essen dürfen und auf was sie besser verzichten sollten. Honig ist ein Beispiel davon. Bekannterweise dürfen Säuglinge unter einem Jahr keinen Honig essen, dies ist auf das Bakterium Clostridium botulinum zurückzuführen. Dort legen sich Bakterien im Darm an und produzieren giftige Substanzen, die Lähmungserscheinungen zur Folge haben können. Dieses Bakterium ist aber nicht in jedem Honig enthalten und auch nur selten anzutreffen, dennoch empfiehlt es sich Honig nur in Maßen zu genießen.

Listerien können auch im Honig enthalten sein. Aufgrund des hohen Zuckergehalts sind diese allerdings ungefährlich, da sie sich nicht weiter vermehren können. Zudem enthält Honig viele antibakteriellen Substanzen, die Erreger abtöten können. Listeriose kann in der Schwangerschaft häufig vorkommen,liegt aber nicht am Honig, sondern an tierischen Lebensmitteln wie manche Fleischerzeugnisse oder Wurst, auch auf geräucherten Fisch sowie Milch und Milchprodukte (darunter auch Käse) sollte man verzichten.

Nun aber zur konkreten Frage, ob Honig in der Schwangerschaft jetzt erlaubt ist oder nicht? Honig ist für die Schwangerschaft und das Kind im Bauch unbedenklich, sollte allerdings in Maßen genossen werden. Beim Honig im Tee anstelle von Zucker oder Sirup steht also nichts im Wege. Geschulte Imker empfehlen aber auch fruktosearmen Frühlingshonig, um die qualitativ gute Gewichtszunahme fördern und unnötiges Fett zu vermeiden.

Den Imkern ist es noch wichtig zu sagen, dass Propolis, Gelee Royal und Pollen nicht zum Honig zählen, aber auch diese Produkte von Keime und Sporen belastet sein können, die aber auch unbedenklich sind.

Schwangere und stillende Mütter dürfen also Honig bedenkenlos genießen, sollten aber auf den Konsum achten und nicht übertreiben. Denn niemand verzichtet gerne auf das alternative Süßungsmittel, das sonst für unsere Gesundheit so gut wäre. Genießen Sie also weiterhin den Honig in Ihrem Tee oder auf Ihrem Brot und halten Sie sich ansosten ein wenig zurück. Achten Sie lieber auf eine ausgewogene und gesunde Ernähurung, mit wenig tierischen Produkten. Wir wünschen Ihnen alles Gute für das bevorstehende Glück und eine schöne, aufregende Zeit. Sollten Sie sich dennoch Unsicher sein, so wenden Sie sich mit Ihrer Frage auch an Ihren behandelnden Arzt.

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