Wann pumpe ich am besten Muttermilch ab?

Muttermilch ist für das Baby das Lebenselixier schlechthin. Deshalb sollte die Milch abgepumpt werden, denn das verschafft der Mutter Freiraum und dem Neugeborenen steht trotzdem Muttermilch zur Verfügung. Den richtigen Zeitpunkt gibt es nicht, manche Frauen pumpen direkt nach dem Stillen ab, andere bevorzugen die Zeit zwischen den Still-Phasen.

Um erfolgreich Abzupumpen, ist ein starker Milchspende-Reflex nötig. Um diesen Reflex etwas anzuregen, sollte sich die Mutter an einen angenehmen Ort zurückziehen und möglichst das Baby in den Armen halten.

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Ist dies jedoch nicht möglich, hilft auch ein Foto des Säuglings. Eine Massage der Brust hat auch einen Sinn und Wärme regt den Milchfluss ebenfalls an. Zu große Mengen an Muttermilch sollte jedoch nicht abgepumpt werden, in das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage sollte die Mutter nicht zu stark eingreifen.

Zwei oder dreimal täglich sollten etwa 30 bis 50 ml abgepumpt werden, die Menge ist vollkommen ausreichend und ergibt einen stattlichen Vorrat an Muttermilch. Eine Busenpumpe für Muttermilch ist hier notwendig.

Regelmäßige Mahlzeiten

Für das Neugeborene sind regelmäßige Mahlzeiten wichtig. Wenn die Mutter also in den Arbeitsalltag zurückkehrt oder sich einfach einen Freiraum verschaffen will, ist das Abpumpen der Muttermilch eigentlich „Pflicht“. Das ist allerdings kein Problem, die Milch kann abgepumpt werden und steht bei entsprechender Lagerung immer zur Verfügung.

Manchmal wird das Abpumpen eher schwierig, wenn Mutter und Baby getrennt sind, klappt das Abpumpen nur mit „Nachhilfe“. Mit etwas Übung ist es aber doch möglich.

Die Milchpumpe ist eine große Hilfe

Es gibt verschiedene Milchpumpen und welches Modell nun das Richtige ist, lässt sich nicht genau sagen. Auch die Handmilchpumpen haben sich bewährt, aber auch elektrische Milchpumpen sind sehr beliebt.

Elektrische Modelle lassen sich sehr fein einstellen, sie können immer an die jeweilige Situation angepasst werden. Elektrische Doppelmilchpumpen sind ebenfalls auf dem Markt, beide Brüste werden dann gleichzeitig entleert.

Wann pumpe ich am besten Muttermilch ab?

Abpumpen: Muttermilch aus der Flasche.

Das hat einen großen Vorteil, denn der Zeitaufwand ist sehr gering. Das Doppelmilchpumpenset ist sehr effektiv, denn der Milchspende-Reflex wird etwa alle drei Minuten ausgelöst und diese Zeit wird dann voll ausgenutzt.

Wenn es am Anfang eine Weile dauert, bis der Milchvorrat wirklich ausreichend ist, sollte die Frau nicht verzweifeln.

Das ist ganz normal, denn es ist schließlich ein Unterschied, ob ein Baby saugt oder ob die Milch abgepumpt wird.

Nach einer gewissen Zeit steht ausreichend Muttermilch zur Verfügung.

Manche Frauen benutzen gar keine Milchpumpe, hier wird die Muttermilch mit Streichbewegungen der Brust gewonnen. Die Technik befürworten die Hebammen.

Wie wird die Muttermilch aufbewahrt?

Selbstverständlich muss die Milch hygienisch aufbewahrt werden, es gibt dafür verschließbare Gefäße aus Glas oder aus Kunststoff. Spezielle Muttermilchbeutel sind ebenso auf dem Markt, weil sich normale Gefrierbeutel nicht eignen. Hier sind teilweise Weichmacher vorhanden und auch andere chemische Substanzen sind für die Muttermilch gar nicht gut. Eine besondere Behandlung ist hier nicht nötig, die Gefäße können von Hand ober in der Spülmaschine gereinigt werden.

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Natürlich müssen die Hände gewaschen werden, aber die Brustwarzen müssen nicht extra sterilisiert werden. Die Aufbewahrung der Muttermilch kann bei Zimmertemperatur bis zu acht Stunden aufbewahrt werden, bei sehr heißen Temperaturen allerdings nur drei bis vier Stunden. Im Kühlschrank hält die Muttermilch durchaus 72 Stunden, allerdings sollte man die Milch nicht in der Kühlschranktür aufbewahren, hier wird es einfach nicht kalt genug. Das Einfrieren ist ebenfalls möglich, so hält sie sich bis zu einem halben Jahr.

Aufwärmen

Natürlich muss die Muttermilch auch wieder erwärmt werden. Das geht im Flaschenwärmer am besten, sie kann aber auch ins Wasserbad. In der Mikrowelle sollte man die Milch nicht erhitzen, hier könnten die Inhaltsstoffe zerstört werden. Bereits aufgewärmte Muttermilch darf nicht wieder eingefroren werden, im Kühlschrank hält sie durchaus noch 12 Stunden.

 

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